Schondorf’s stramme Wadeln

Schondorf vs Utting: Ganz knapp
(Photo © letour.fr)

Wo sind Schondorf’s stramme Wadeln?„, hatte ich vor dem Beginn des Stadtradelns gefragt. Jetzt ist die dreiwöchige Veranstaltung vorbei und wir Schondorfer können stolz sein. 159 Radler legten insgesamt 16.185 km mit dem Fahrrad zurück.

Zweiter Platz am Westufer

Damit liegen wir auf Platz Zwei unter den Westufer-Gemeinden, knapp hinter Utting aber noch vor Dießen. Umgerechnet auf Kilometer pro Einwohner waren wir aber mit 4,288 fleißiger als die Uttinger.

Gemeinde geht mit gutem Beispiel voran

Spitzenreiter in Schondorf ist das Team „Kinderhaus Schondorf“ mit 2.606 km. Die Kommunalpolitik hat die Aktion nicht nur mit guten Worten unterstützt, sondern auch tüchtig mitgemacht, beispielsweise beim verregneten Auftaktradeln oder bei der Tour rund um Schondorf.
Rathausteam (1.425 km) und Gemeinderat (976 km) kamen am Ende beide in die Top Ten.
Rechnet man nach Kilometern pro Teilnehmer, dann hat ausgerechnet das Team „Just for Fun“ die Sache am ernstesten genommen und 780 km pro Person erstrampelt.
Die komplette Auswertung gibt es auf der Stadtradeln Website: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=1586#auswertung
An dieser Stelle vielen Dank an Tina Wendler, die das Stadtradeln in Schondorf ganz hervorragend organisiert hat.

Aktualisierung 31. 7.

Gerade erfahre ich, dass das „Offene Team“, in dem ich dabei war, mit durchschnittlich 347 km pro Teilnehmer den dritten Platz in der Teamwertung belegt hat. Tolle Leistung, die aber nicht an mir liegt. Meine Fahrstrecke lag deutlich darunter.

Und was bringt das Stadtradeln?

Auf der Website des Stadtradelns gibt es spektakuläre Umrechnungen, wieviel Tonnen CO2 die Teilnehmer eingespart haben (In Schondorf angeblich 2,326 kg). Das ist natürlich Unsinn. Wenn ich rein zum Vergnügen eine kleine Radtour mache, spare ich damit kein einziges Gramm CO2. Die Einsparung ergibt sich ja nur aus den Fahrten, die ich sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.
Das war bei mir immerhin zweimal der Fall. Zu je einem Termin in Herrsching und in Dießen bin ich statt mit dem Auto mit dem Rad gefahren. Da spielte natürlich der Ehrgeiz eine Rolle, dass ich nicht das Schlusslicht in der Kilometertabelle sein wollte.
Mit dem Rad hat es zwar länger gedauert und ich bin auch einmal ordentlich nass geworden, aber ich habe mich dabei richtig gut gefühlt. Das sollte ich öfters machen.

Wie ist das bei Dir? Was müsste sich ändern, damit Du öfter mit dem Rad statt mit dem Auto fährst?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.