Tatsächlich Broken

Am Ammersee Skulpturenweg

Ich erinnere mich noch an die Eröffnung des Ammersee-Skulpturenweges letztes Jahr. Einige Gäste spekulierten damals, wie lange die Kunstwerke wohl überleben würden. Wann würden Wetter oder Vandalismus den Objekten zusetzen?
Bis jetzt hatten es alle Skulpturen gut überstanden, aber jetzt hat es die ersten erwischt.

Mehr oder weniger robust

Nicht alle Kunstwerke am Ammersee sind gleich robust. Die „Schwelle“ von Thomas Link oder Hannes Kinau’s „Turmbau zu Pappel“ machen einen ausgesprochen stabilen Eindruck.
Ich hatte am meisten Angst um die „Welle“ von Hans Illner, eine von zierlichen Bambusstöcken gehaltene Jalousie im Bachbett. Das sieht ziemlich empfindlich aus, hat aber bislang Wind und Wetter gut überstanden.

Nomen est omen

Das erste Opfer wurde nun ironischerweise die Installation „Broken“ (zerbrochen) von Cornelia Rapp. Bei der Aluminiumplatte mit aufgezogener Photographie ist eine Abspannung gerissen, jetzt hängt sie schief und verbogen im Geäst. Das lässt sich aber sicher wieder geradebiegen und festmachen.
Auch die Magic Mushrooms von Katharina Ranftl (Falscher Verdacht) haben gelitten. Normalerweise lieben Pilze ja ein feuchtes Klima. Einer der Baumschwämme hat das nasse Frühjahr aber nicht gut vertragen, und ist abgestürzt. Jetzt sitzt er als Bodenpilz neben dem Stamm.
Hoffen wir, dass das die einzigen Schäden am Ammersee Skulpturenweg bleiben.

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