Skulpturenpfad für Verschwörungstheoretiker

Der Ammersee-Skulpturenweg ist nicht nur Kunstfreunde ein lohnendes Ziel. Auch Freunde von Chemtrails und Roswell kommen auf ihre Kosten. Dazu muss man sich nur einmal den „Großen Fadenschein“ von Thomas Lenhart und den „Durchblick„von Gerhard Gerstberger anschauen.

Dipol und Yagi-Uda

Wenn man der Beschreibung auf http://ammersee-skulpturenweg.de glauben soll, dann sind die beiden Skulpturen auf das Kloster Andechs ausgerichtet. Aber stimmt das wirklich? Und sind das tatsächlich nur harmlose Skulpturen?

47°59’35.6″ Nord und 11°10’12.8″ Ost

Es ist doch auffällig, dass beide Konstruktionen aus Stahl sind, und Antennen verdächtig ähnlich sehen. Der „Durchblick“ ist ganz klar ein klassischer Dipol, und Thomas Lenhart hat wohl eine zikular-polarisierte Yagi-Uda aufgebaut. Sind das Teile einer geheimen Richtfunkstrecke?
Oder werden sie benutzt, um mittels HAARP-Wellen das Segelwetter am Ammersee zu beeinflussen?

Direkter Draht zum Konsulat

Man könnte jetzt mal mittels geometrischer Triangulation, Laser und GPS-Daten nachmessen, wohin die beiden Antennen wirklich zeigen. Möglicherweise würde man dann nicht auf Kloster Andechs, sondern auf einen ganz anderen Zielpunkt kommen, nämlich 47°59’35.6″ Nord und 11°10’12.8″ Ost. Und was ist an dieser Stelle? Genau: Die Bayerische Brandung, das offizielle Konsulat der Westküste in Herrsching. Das kann doch kein Zufall sein!
Also ich werde in Zukunft zur Sicherheit meinen Aluhut aufsetzen, wenn ich an den beiden „Skulpturen“ vorbeikomme.

Skulptur von Thomas Lenhart am Ammersee-Skulpturenweg
Zikular-polarisierte Yagi-Uda Antenne
Skulptur von Gerhard Gerstberger am Ammersee-Skulpturenweg
Dipol-Antenne

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