Meine Deutsche Glasfaser Erfahrungen

Seit rund einem Jahr haben wir nun einen Glasfaseranschluss im Haus. Zeit für eine kleine Zusammenfassung meiner Deutsche Glasfaser Erfahrungen. Wie haben sich Internet, Telefon und Fernsehen mit dem Anbieter DG (https://www.deutsche-glasfaser.de/) bislang bewährt?

Verlegung: Chaotisch

Deutsche Glasfaser PoP
Unspektakulär: der Glasfaser-Hauptverteiler am Eichet

Im Sommer 2016 haben wir uns für einen Anschluss der Firma Deutsche Glasfaser entschieden. Bis Oktober waren dann genug Anmeldungen beisammen, um mit dem Netzausbau in Schondorf zu beginnen (Tag der Entscheidung).

Im Frühjahr 2017 wurden die Straßen für die Verlegung aufgegraben, und diese Gräben begleiteten uns dann über ein Jahr lang. Erst im Sommer 2018 wurden nach vielem hin und her die aufgerissenen Bürgersteige wieder ordentlich asphaltiert (siehe Zeichen und Wunder).

Anschluss: Unvorhersehbar

Anfang 2018 stand plötzlich ein netter Herr von Deutsche Glasfaser (oder einem der Subunternehmer) vor meiner Tür. Er schaute sich die Örtlichkeiten an und notierte sich, wie man die Glasfaser am besten in unser Haus verlegen könnte. Ab da kamen im Abstand einiger Wochen immer wieder mal spontan Leute vorbei. Mal wurden Leerrohre gelegt, dann Schlauchhüllen eingezogen, schließlich die Glasfaser eingeblasen.

Angekündigt waren diese Besuche nie. Anscheinend ging man davon aus, dass die Kunden schon brav Zuhause warten werden. Im April 2018 kam dann der große Tag: Die Glasfaser wurde an meinen Router angeschlossen.

Installation: Problemlos

Das war eine meiner wirklich positiven Deutsche Glasfaser Erfahrungen. Der Anschluss war völlig problemlos, binnen kürzester Zeit hatte ich eine funktionierende Internetverbindung. Das lag sicher auch an dem Router (Fritzbox 7490), dessen Einrichtung ziemlich idiotensicher ist. Probleme gab es nur mit dem Telefon, aber dazu später.

Glasfaseranschluss mit FritzBox 7490
Problemlose Installation der FritzBox 7490

Internet: Sehr schnell

Speedtest Deutsche GlasfaserDie große Stärke von Glasfaser-Internet ist natürlich die hohe Geschwindigkeit. Ich habe mit dem Speedtest von Chip (https://speedtest.chip.de/) einmal nachgeschaut: 47 Mb/s im Download und 42Mb/s im Upload.

Mir ist schon klar, dass ich hier eher die Geschwindigkeit meines WLAN-Netzwerks messe, als die tatsächliche Leistung der Glasfaser. Dazu müsste ich den Rechner per Kabel direkt mit dem Router verbinden, und alle anderen Geräte abschalten. Das ist mir aber zuviel Aufwand. Jedenfalls reicht die Geschwindigkeit locker für alles, was man im Internet machen möchte, auch wenn man parallel noch Musik und Videos streamt.

Telefon: Ein Drama

Wir hatten davor eine Telefonanlage mit zehn Nebenstellen und den entsprechenden Rufnummern von der Telekom. Diese zehn Nummern wollte ich übernehmen, und habe das auch im Auftrag so angegeben. Kurz vor der Installation des Anschlusses erhielt ich einen Anruf von Deutsche Glasfaser. In recht barschem Ton wurde mir mitgeteilt, dass das ja gar nicht zehn Nummern seien, sondern ein Zehner-Rufnummernblock (Ich wusste gar nicht, dass es da einen Unterschied gibt). Diesen Rufnummernblock könne man nicht übernehmen, das gehe nicht.

Deutsche Glasfaser Erfahrungen TelefonAb dann gab es eine wochenlange Diskussion per Telefon und Email. Ich bestand immer wieder darauf, dass ich die Rufnummern haben will, die ich bestellt hatte. Deutsche Glasfaser blieb stur dabei, dass das nicht geht, weil es eben ein Rufnummernblock sei. Irgendwann keimte Hoffnung auf. Man könne den Rufnummernblock doch übernehmen, nur nicht in meinem Vertrag. Ich müsste dazu einen Business-Vertrag abschließen. Das klang gut, bis ich den Preis erfuhr: € 300 pro Monat.

An dem Punkt war ich knapp daran, den Glasfaseranschluss wieder stillzulegen, und reumütig zur Telekom zurückzukehren. Letztlich habe ich dann doch in den saueren Apfel gebissen und vier neue Nummern akzeptiert. Ist natürlich ein Horror, wenn man das auf der gesamten Geschäftskorrespondenz ändern muss. Zumindest arbeiten Telefon und Fax bislang problemlos.

Fernsehen: Funktioniert

Zum Fernsehen via Glasfaser kann ich nicht viel sagen, außer dass es funktioniert. Ich habe die Set-Top Box einmal probeweise angeschlossen. Man scheint damit tatsächlich über 90 Sender empfangen zu können, von denen mich 80 überhaupt nicht interessieren. Ob das nun in HD und Multi-Audio ist weiß ich nicht, sowas gibt unser alter Fernseher nicht her. Ich habe ihn einfach wieder an die Satellitenschüssel gehängt.

Service: Nett, aber hilflos

Bei der Einrichtung der Telefonleitungen und Nebenstellen kam ich mit der Anleitung nicht ganz zurecht. Darum habe ich mehrmals die Service-Hotline angerufen. Die Damen und Herren waren sehr freundlich, konnten mir aber auch nicht weiterhelfen. Es scheint mir, dass Deutsche Glasfaser den Hotline-Mitarbeitern nur eine sehr grundlegende Einschulung gibt. Einer der Mitarbeiter sagte mir erfrischend ehrlich, dass ich doch besser per Google die diversen Glasfaser-Foren im Internet durchsuchen sollte. Dort würde ich eher eine Lösung für mein Problem finden. So war es dann auch.

Deutsche Glasfaser Erfahrungen Router
Hier rasen die Bits und Bytes durch die Leitung

Verfügbarkeit: Sehr zuverlässig

Zu meinen ausgesprochen positiven Deutsche Glasfaser Erfahrungen zählt bislang die Zuverlässigkeit. In den rund 12 Monaten gab es nur einmal einen kurzen Ausfall. Den habe ich noch nicht einmal bemerkt, weil er mitten in der Nacht passierte. Ansonsten war die Internetverbindung bis jetzt – toi, toi, toi – immer stabil. Da hatte ich mit der Telekom öfters Probleme.

Alles in allem sind meine Deutsche Glasfaser Erfahrungen positiv. Mit Ausnahme des leidigen Rufnummernblocks gab es keine Schwierigkeiten. Ich würde mich wahrscheinlich wieder dafür entscheiden.

Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt doch mal in den Kommentaren, wie der Glasfaseranschluss bei euch funktioniert. Seid ihr zufrieden oder gibt es Ärger, bereut ihr die Entscheidung oder würdet ihr wieder bei Deutsche Glasfaser unterschreiben?

34 Gedanken zu „Meine Deutsche Glasfaser Erfahrungen“

  1. Hallo Herr Ploner,
    zunächst mal: Danke für Ihren Blog, den ich gerne lese. Ich finde Ihre Themenwahl gelungen, die ausgewogene Position und auch Ihren „journalistischen“ Stil. Danke und machen Sie bitte weiter so!

    Zum Thema Glasfaser teile ich Ihre hohe Zufriedenheit mit der Funktionsfähigkeit, leider auch Ihre Erfahrung mit rudimentär geschulten Hotline-Mitarbeitern. Bei mir ging es wegen der Nutzung mehrerer Telefonnummern darum, inwieweit ISDN notwendig ist. Der freundliche Herr am anderen Ende hat seine völlige Ahnungslosigkeit durch höchst souveränes Auftreten cachiert und mich dadurch beinahe zu einer sinnlosen Vertragsänderung bewegt. Die Nachfrage beim nächsten Ahnungslosen hatte dann zumindest die Fehlerhaftigkeit des Angebots offenbart. Das einzige Thema, das ich noch immer nicht gelöst habe, sind Voicemails, die gelegentlich und warum auch immer nicht auf unserem physischen Anrufbeantworter zuhause landen, sondern auf dem Glasfaser-AB in der Cloud. Und dennoch: das ganze ist eine feine Sache, ich würde mich ebenfalls wieder dafür entscheiden.

    Beste Grüße
    Holger Emmert

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    • Gerade habe ich einen Vertrag unterschrieben und warte nun auf die nach 2 Jahren zu erwartende Installation.
      Ich bin sehr froh über den gelesenen Bericht, denn man fragt sich, ist es eine richtige Entscheidung ?
      Sämtliche Voranbieter (1 & 1, Vodaphone und Telekom) konnten die versprochene Leistung nicht einhalten, im Gegenteil,
      wenn am Wochenende die Gamer unterwegs sind, brach die Verbindung zusammen.
      Ich entnehme den Berichten, dass es nun besser wird. Und Chaos macht das Leben erst interessant.

      Vielen Dank
      Thomas Liehm

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  2. Das mit dem Rufnummernblock stimmt so, wie die DG es beschreibt und ist meines Wissens auch bei der Telekom unter dem Begriff „Anlagenanschluss“ nur für Geschäftskunden erhältlich, weil für die Nutzung eine Nebenstellenanlage nötig ist. Das dürfte dann wohl auch das Problem mit der DG gewesen sein. Die Fritzbox kann eigentlich keinen Rufnummernblock ohne Nebenstellenanlage nutzen. Das geht nur mit Tricks. Zitat von AVM-Webseite: „Da es sich um keine garantierte Produkteigenschaft handelt, sichert AVM den störungsfreien Betrieb der FRITZ!Box am ISDN-Anlagenanschluss allerdings nicht zu.“ Außerdem, wenn ich lese „… wenn man das auf der gesamten Geschäftskorrespondenz ändern muss …“, dann kling mir das von der Erwartung und Nutzung her ganz nach einem Geschäftsanschluss. Als Selbständiger weiß ich natürlich, dass sich für ein kleines Business so ein Businessvertrag nicht rechnet, aber dann muss ich eben mit den technischen „Privatkonditionen“ (z.B. einzelne Rufnummern statt Block) leben. Das kann man nicht der DG anlasten und war bei mir mit 1&1 das Gleiche.

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    • Technisch mag das mit dem Rufnummernblock alles durchaus stimmen. Was mich aufgeregt hat (und immer noch aufregt) ist, dass mir Deutsche Glasfaser das nicht beim Vertragsabschluss gesagt hat. Nein, man hat zwei Jahre gewartet um mir dann kurz vor der Installation zu sagen, dass es nicht ginge.

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      • Das hängt sicherlich davon ab, wie man es auf dem Formular eingetragen hat. Als Rufnummernblock (= mit Durchwahl) hätte man die Hauptnummer 0815/4711-0 mit Bindestrich eintragen müssen und die Durchwahlnummern auch. Wenn das nicht gemacht wurde, kann DG das nicht erkennen und erfährt es erst bei Beantragung der Rufnummernübernahme von dem abgebenden Dienstleister (= Telekom). Diese Beantragung darf aber erst dann erfolgen, wenn der Anschluß technisch verfügbar ist – so sind die Gesetze in D. Technisch verfügbar ist er erst, wenn das Glasfaserkabel eingeblasen ist.
        Jenachdem, wie Sie das Formular ausgefüllt haben, würde ich die DG hier auch in Schutz nehmen wollen.

        PS: Wir bekommen auch bald Glasfaser von DG. Die Leerrohre liegen schon. Coronabedingt hatte sich der Ausbau im Frühjahr verzögert. Trotzdem war die Informationspolitik und Ausführung bis jetzt vorbildlich. Hoffentlich geht es so weiter.

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        • Ja, genau so wurde es mir dann auch erklärt – nur leider eben erst hinterher. Nicht als ich meine Wünsche im örtlichen Informationsbüro der DG erklärt habe, nicht als ich dort das Formular ausgefüllt habe, nicht als das Formular in der DG Zentrale ankam, und auch nicht in den rund zwei Jahren, die wir auf den Anschluss gewartet haben. Erst als der Anschluss im Haus lag, hieß es plötzlich, die von mir bestellten Rufnummern seien nicht möglich.

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  3. Das mit dem Rufnummernblock ist natürlich doof – die Rufnummern hätte man aber problemlos zu einem anderen VoIP Provider übertragen können – wie z.B. peoplefone – dann wären Sie weiterhin unter den Rufnummern erreichbar gewesen und bei raus telefonieren hätte man die Wahl gehabt Glasfaser oder peoplefone nutzen. Da peoplefone keine monatlichen Kosten verlangt ist da immer eine gute Lösung !!

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  4. Hallo Herr Ploner,
    nach der Sucheingabe „Probleme mit Deutsche Glasfaser“ kam ich auch zu Ihrem Blog.
    Ich wohne in Zorneding, östlich von München. Im März diesen Jahres habe ich bei der Deutsche Glasfaser eine entsprechende Online-Bestellung aufgegeben unter Angabe von 10 Rufnummern. Es gab danach telefonische Abklärungen wegen der Übernahme der Rufnummern. Es wurde darüber diskutiert, ob es sich um einen Rufnummernblock oder um Einzelrufnummern handelt. Im April kam dann die Auftragsbestätigung mit der Bestätigung, daß die Rufnummern alle übernommen werden. Im Anschreiben stand, daß sich demnächst jemand von der Kabelverlegefirma meldet um das weitere technische Procedere zu besprechen.
    Nachdem sich bis zum heutigen Tag aber niemand meldete, die Nachbarn alle angeschlossen und die Teerdecken wieder hergestellt sind, habe ich Mitte letzter Woche an die Deutsche Glasfaser geschrieben und eine Ausführungsfrist bis zum Ende November gesetzt. Eine Antwort liegt bis heute nicht vor. Es ist mir von anderer Seite zugetragen worden, daß die Deutsche Glasfaser auch anderswo versucht solche von den Subunternehmern „vergessenen“ Aufträge nicht mehr ausführen zu lassen, weil die Kosten hierfür deutlich höher liegen als im „Sammelanschluß“. Man versucht angeblich dies seitens der Deutsche Glasfaser auszusitzen.
    Ich möchte mangels entsprechender Alternative den bestellten und bestätigten Anschluß haben und werde mir Montag kommender Woche anwaltliche Hilfe nehmen. Ich werde gelegentlich berichten.

    Beste Grüße
    Peter Böttrich

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    • Vielen Dank für diesen Erfahrungsbericht zu Deutsche Glasfaser. Ich bin wirklich gespannt, wie die Geschichte ausgeht, vor allem, ob die Übernahme der Rufnummern klappt.

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  5. Ich bitte um Hilfe bei einem Thema wo ich von der Deutschen Glasfaser leider nur ausweichende Antworten bekomme.
    Vorweg: Die Deutsche Glasfaser macht in meiner Gemeinde Schäftlarn gerade die Bedarfsermittlung für ein den Eigenwirtschaftlichen d.h. nicht geförderten Glasfaserausbau-Ausbau. Ich will hier Kunde werden weil ich den Glasanschluss will. Wenn ich nach 24 Monaten, das ist die Mindestvertragslaufzeit kündigen will und wieder zurück zur Telekom gehen will, was passiert dann mit dem Glasfaserhausanschluss, also von der Straße zum Gebäude. Kann den dann die Telekom nutzen?

    Besten Dank für Euere Antworten

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    • Also wenn man nach der Kündigung des Glasfaseranschlusses wieder auf den normalen Telekom-Anschluss mit Kupferleitung zurück wechselt, bleibt das Glasfaserkabel einfach ungenutzt im Haus. Falls die Telekom bis dahin ebenfalls Glasfaser ins Haus anbietet wird sie vermutlich eine eigene Glasfaser legen.

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    • Das ist recht einfach. Sie haben je jetzt schon (vermutlich) ein Kupferkabel der Telekom liegen. Das bleibt auch (ungenutzt) liegen, wenn sie Glasfaser bekommen. Wenn sie nach 2 Jahren zurückwechseln, ist es eben umgekehrt.

      Die DG hat auf unserem Infoabend erklärt, dass sie sich eigentlich als Netzbetreiber sieht, der sein Netz verschiedenen Providern zugänglich macht. Solange aber keine Provider die Anschlüsse anmieten, betreibt man auch selbst Telefon und Internetanschlüsse. Die Telekom (geschichtlich der einzige Netzbetreiber in Westdeutschland) müsste also die Leitungen anmieten, sieht sich selbst aber als Platzhirsch und mietet nicht bei anderen. Neue Glasfaser verlegen, wenn schon ein anderes liegt, rechnet sich wenig, da kaum wer umsteigt. Also bleibt es beim Kupferanschluss.

      Vermutlich ist es eher vorstellbar, dass im Laufe der Jahre weitere Anbieter auftreten, die bei DG dann die jeweilige Leitung mieten und ihnen Telefon und Internet anbieten. Das ist dann ganz ähnlich wie bei der Strombelieferung, wo es beliebig viele Anbieter gibt, die das Netz ihres Grundversorgers nutzen.

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  6. Hallo,

    ich möchte auch von meiner Erfahrung mit der DG kurz berichten. Ich bin in Schondorf auch ein „Nachanschluss“ und warte nun seit November 2019 auf die Realisierung dieses Anschlusses – also seit 11(!) Monaten. Bisher haben die monatlichen Anrufe bei DG immer zu der Aussage geführt die Nacharbeiten seien in der übergäbe zu einem Bauunternehmer, dieser steht aber nicht fest. Heute habe ich bei meinem Routine Anruf in der Tat 3 Rufnummern von Bauunternehmern bekommen, zwei von diesen sind aber nicht für mich zuständig und die 3te Nummer ist nicht vergeben. Alles in allem bin ich sehr enttäuscht von Kundenservice der DG. Über die Qualität der Leitung oder des Telefons kann ich mangels Anschluss nichts sagen. Im Moment lebe ich noch mit meiner 16MBit Telekom Leitung und warte darauf wer schnell er bei mir ist. DG oder doch der Magenta Riese mit VDSL. Wer auch immer zuerst kommt ist willkommen.
    Das frustrierende an der Gesichte ist ja noch nicht mal, dass es so lange dauert, aber dass DG scheinbar keinerlei Interesse hat mich als möglichen Kunden in irgendeiner Form zu informieren oder wertzuschätzen.

    Ich werde weiter berichten.
    Gruss
    Marc Holbe

    Antworten
    • Danke für den Erfahrungsbericht. Das ist leider auch mein Eindruck, dass die Kundenkommunikation von Deutsche Glasfaser einfach katastrophal ist.
      Mit den Bauarbeiten für weitere Anschlüsse beginnt man vermutlich erst, wenn es sich lohnt. Wahrscheinlich gibt es bei DG eine interne Richtlinie „Wir beauftragen ein Bauunternehmen erst dann, wenn mindestens X Häuser in einer Straße angeschlossen werden“.

      Antworten
      • An dieser Vermutung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas wahres daran. Wir bekamen heute einen Brief von unserem Bürgermeister (Meerbusch nahe Düsseldorf) worin klar stand, dass die Bereitschaft der Bürger (40% der Gemeinde einen Vertrag mit der DG) entscheidend für den Glasfaserausbau und dass ein Glasfaseranschluss „kostenfrei“ ist. Na, wenn das so stimmt was ich im Web lese, freue ich mich schon auf die „Drücker“.
        Allerdings muss man sich auch darüber im Klaren sein, das der beste Glasfaseranschluss nur dann etwas bringt, wenn die Infrastruktur im Gebäude (Haus, Wohnung und Firma) gegeben, d.h. Ethernet oder schnelles, funktionierendes WLAN vorhanden ist.
        Derzeit betreiben wir Vodafone. Im Erdgeschoß die zugesagten 150Mbit, unter dem Dach trotz Repeater nur 50-80Mbit WLAN. Router und Repeater für 1200Mbit. Immer noch ausreichend, aber eben weit vom Mbit Wahn weg. Powerlan bringt nur 51Mbit in der Spitze.
        Meine Meinung: Dienstleistung, Support und Kosten im Fokus behalten.

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  7. Hallo
    bei uns steht gerade die Entscheidung an sich für die DG entscheiden „zu müssen“.
    Einige unserer Nachbarn haben den Vertrag unterschrieben, ich frage mich allerdings warum die DG z.B. bei Trustpilot mit über 450 Bewertungen derart schlecht abschneidet?
    (1,7 von 5 Sternen)

    Kann dazu jemand evtl. etwas sagen?
    Das wäre sehr hilfreich….und danke im Voraus dazu.

    Grüße
    Martin

    Antworten
    • Das schlechte Abschneiden bei Trustpilot kann man dort in den Bewertungen nachlesen. Bemängelt wird vor allem der sehr schlechte Kundendienst und die Verzögerungen beim Anschluss. Allerdings schneiden Telekom oder Vodafon auch nicht besser ab. Die Telekommunikationsunternehmen sind anscheinend generell nicht besonders kundenfreundlich.

      Antworten
    • Das schlechte abschneiden kommt immer von denen die Luft auslassen. Die die glücklich sind schreiben nur sehr sehr wenig Bewertungen

      Antworten
      • Luft ablassen muss ich ja nicht, wenn alles funktioniert. Wenn allerdings nichts funktioniert, dann ist der Kundenservice in der Telekommunikationsbranche leider unterirdisch schlecht. Die Hotline der Deutschen Glasfaser ist da leider ein passendes Beispiel. Von Fachkompetenz keine Spur. Der FirstLevel nimmt im Grunde nur Notizen für die Weiterbearbeitung an anderer Stelle auf oder gibt sogar falsche Tipps. Die die arbeiten sollen, brauchen dafür einfach zu lange oder lesen Notizen oder E-Mails nicht im Detail. Jedenfalls stellt man z.B. an E-Mails fest, dass das Ticket gar nicht im Detail angeschaut wurde und Hinweise vom Kunden überlesen werden. Man kommt sich komplett veräppelt vor, wenn man einigermaßen Sachverstand hat und Wochen zur Klärung einer eigentlich kleinen Sache braucht. Der Firstlevel-Support wird von Kunden laufend angerufen, weil Tickets nicht voran gehen oder unbearbeitet bleiben. So ist der Firstlevel-Support letztendlich stundenlang mit einem Vorgang beschäftigt, der von einem qualifizierten Mitarbeiter in nicht mal 5 Minuten erledigt werden könnte. Es kann nur noch besser werden.

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  8. Mal was ganz anderes zu Deutsche Glasfaser.
    Überlegen Sie sich gut, ob sie dieser Hungertruppe ihren Ort(Straße) anvertrauen.

    Erfahrungsbericht- 7.00 Uhr geht es los an 2 verschieden Tagen Wasserleitung getroffen für mehrere Stunden kein Wasser. Und weiter geht es jetzt zu meiner eigentlichen Verärgerung nach Beschädigung meines Hauses (Dachschindeln die vom Dach fielen)durch den Einsatz einer Rüttelplatte sprach ich die Vorort arbeitenden an. Keiner dieser Arbeiter sprach Deutsch. Dann entdeckte ich jemanden mit einer Jacke Deutsche Glasfaser ich dachte Super er hatte leider keinen Namen nennen wir ihn (Ali oder Alibaba) keine Ahnung Ich sprach ihn an wer, das in Ordnung bringt (er lachte mich aus) und meinte, dass ich selbst das in Ordnung bringen müsste. Nach dieser (mir doch egal Verhöhnung), beschloss ich eine Beschwerde an die Deutsche Glasfaser mit der bitte einer Aufwandsentschädigung über 200 € für den mir entstandenen Schaden mit (Bildern) zu schreiben. Dann die Antwort:

    Ich zitiere sehr geehrter Herr …… Ich habe ihren Schadensfall zur weiteren Bearbeitung erhalten.

    Allerdings muss ich ihnen nach interner Rücksprache mit dem Bauleiter mitteilen, dass wir keinerlei Schuld in unserer Arbeit sehen und eine Kostenübernahme ablehnen. Eine reine Vermutung ohne Beweise berechtigen noch keine Kostenübernahme.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Frauke Aden

    Kaufmännische Angestellte Kundenbetreuung

    Also ich und die Bilder sind Vermutungen.

    Und der Bauleiter (Ali) hat sich nicht mal denn Schaden angesehen.

    Also jede Gemeinde, die daran denkt, die Deutsche Glasfaser damit zu beauftragen kann ich nur Warnen.

    Antworten
  9. Wir habe am 31.05.2018 für den Wiesenweg Nachanschluss bestellt, bis heute nach knapp 2,5 Jahren keinen Anschluss.
    Viele Telefonate, nix passiert.
    Auch die Stadt ist hier machtlos, gehe nun an Bundesnetzagentur und Vorstand DG.
    Wer hat in Schondorf die gleichen Probleme ? Danke

    Antworten
    • Das habe ich schon befürchtet, dass es die Deutsche Glasfaser mit den Nachanschlüssen nicht eilig hat. Wahrscheinlich wartet man, bis genügend Aufträge vorliegen, damit sich das Aufgraben der Straße lohnt. Soweit ich mich erinnere, gibt es in den Verträgen der DG auch keine verbindliche Zusage, bis wann ein bestellter Anschluss hergestellt wird. Aus dem einmal geschlossenen Vertrag kommt man wahrscheinlich nicht leicht raus, selbst wenn der anschluss jahrelang auf sich warten lässt.

      Antworten
    • Hallo Herr Büchel,

      ich warte nicht ganz so lange wie Sie auf einen (Nach-)Anschluss in Schondorf, aber immerhin auch bald 2 Jahre (Vertragsschluss Anfang März 2019).
      Auf meine diversen Nachfragen erhielt ich auch immer nur die Standard-Antwort, dass es eben noch etwas Zeit in Anspruch nehme.
      Beinahe dreist fand ich ja in diesem Zusammenhang ein Plakat von Glasfaser, das lange in der Seestraße hing, mit dem Slogan sinngemäß „Wir sind startklar! Und Sie?“.
      Ich bin kurz davor, das Handtuch zu werfen bzw. eine Alternative zu suchen. In Zeiten von vermehrt Homeoffice und Homeschooling ist eine vernünftige Internet-Anbindung noch wichtiger geworden.

      Würden Sie mich bitte auf dem Laufenden halten hinsichtlich Bundesnetzagentur und Vorstand DG?
      Melden Sie sich auch gerne, wenn Sie hierbei noch Unterstützung brauchen!

      Freundliche Grüße
      Franka Jenn

      Antworten
    • Lieber Herr Büchel,

      auch wir warten seit Juli 2019, bekommen keine brauchbaren Auskünfte und haben natürlich unterdessen einen nachteiligen Übergangsvertrag abgeschlossen.

      Vor kurzem lag dann noch ein Werbebrief von DG über einen Glasfaseranschluss bei uns im Briefkasten. Interessanterweise sind die Konditionen in diesem Angebot besser als im Juli 2019. Ich habe nun bei DG die Umstellung des Tarifs auf das aktuelle Angebot angefordert und bin gespannt, was passiert.

      Wenn sie den Tarif ohne großes Gezeter anpassen, bin ich erst mal wieder „ruhiggestellt“, zumindest bis zum Frühjahr. Andernfalls möchte ich mich ebenfalls an die Bundesnetzagentur wenden und auch DG-intern eskalieren.

      Der Verlauf Ihrer Aktivitäten würde auch mich sehr interessieren und ich unterstütze Sie ebenfalls gerne.

      Viele Grüße
      Timo Büdenbender

      Antworten
  10. Wir waren damals im Ausbaugebiet und dachten uns, dass ein Glasfaseranschluss doch eine tolle Sache sei. Leider war es eine ziemliche Enttäuschung.

    Erstes Problem, welches uns ziemlich verärgert hat, war die Verkäuferin, welche uns einen Vertrag andrehen wollte. Die wusste anscheinend selbst nicht so genau, was sie da verkauft und nannte uns falsche Boni, die am Ende nicht in der Auftragsbestätigung aufgeführt waren. Z.B. gibt es keine kostenlose Fritzbox und auch keinen Neukundenbonus. Vielleicht war es auch einfach nur arglistige Täuschung, damit ich den Vertrag bei ihr abschließe und sie die Provision bekommt. Der erste Vertrag wurde also komplett storniert und Beschwerde eingelegt.

    Wir haben am Ende trotzdem Glasfaser geholt, aber dann über das Internet. Es hat etwa zwei Jahre gedauert, bis die bei uns die Leitung zum Laufen gebracht haben und jetzt, wo sie steht, funktioniert es immer noch nicht so wie erwartet.

    Wir haben in jedem Zimmer einen LAN-Anschluss, welcher über einen Switch zum Router eine stabile Verbindung von ca. 1Gbit/s hat. Die DG liefert aber trotzdem nur ca. 48Mbit/s und dann kommen noch die vielen Ausfälle zu Stoßzeiten hinzu. Der 1000er-Anschluss lohnt sich nicht, weil die versprochene Leistung nicht im Geringsten ankommt. Da lief der alte DSL-Anschluss von der Telekom deutlich besser.

    Der Service von DG ist sehr nett, aber wirklich helfen können die bei Problemen leider nicht und der Techniker wusste auch nicht so genau, wo bei uns der Fehler lag. Zunächst wurde meine Fritzbox und mein Switch als mögliche Ursache genannt und mir wurde ein Router von der DG zur Verfügung gestellt, welchen ich selbstverständlich monatlich zahlen muss. Das Problem war damit trotzdem nicht behoben und ich habe wieder meine eigene Hardware angeschlossen und das Gerät von DG steht jetzt ungenutzt in der Ecke und kostet Geld.

    Bei den Nachbarn ist es auch nicht besser, aber die haben nicht Mal gemerkt, dass die versprochene Leistung gar nicht ankommt, weil die nur über WLAN 2,4 GHz ins Internet gehen. Ich habe bei den Nachbarn nachgemessen, um auszuschließen, dass es nicht nur bei mir so schlecht läuft und habe festgestellt, dass direkt an deren Router über LAN auch nur ca. 30-50Mbit/s möglich ist. Ich fühle mich da irgendwie komplett verarscht. Man zahlt doch nicht um die 90€ um dann eine schlechte 50er-Leitung zu haben.

    Wenn die Vertragslaufzeit vorbei ist, werden wir kündigen und zur Telekom zurückkehren. DG ist für mich vorerst gestorben. DG war für mich der größte Beschiss, den ich je erlebt habe. Das Netz ist bis zum Gehtnichtmehr überlastet und Versprechen werden hier nicht gehalten. Lasst besser die Finger weg.

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    • Danke für deinen Bericht über die Erfahrungen mit Deutsche Glasfaser. Interessant wäre vielleicht noch, in welchem Ort dein Anschluss ist.
      Bei mir läuft der Anschluss nach wie vor stabil. Nur die Set-top Box hat im Sommer den Geist aufgegeben und musste ersetzt werden. War aber ein problemloser Austausch.

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  11. Selten so einen und so viel Ärger gehabt wie mit dem Wechsel von der Telekom zu DG.
    Die sprechen von „Service“, ein Witz!
    Folgender Hergang: Anschluss am Mittag des 30.09.2021. Ab dem Zeitpunkt kein Internet an der eigenen, sehr guten Fritzbox 7590.
    Mehrere Gespräche mit jeweils anderen Personen aus der „Fachabteilung“. Alle freundlich aber ahnungslos. Können nichts bewegen.
    Nach Drohung per Mail mit fristloser Vertragskündigung nach mehreren Stunden eine Mail, mit der Mitteilung: Internet funktioniert. Tatsächlich, es läuft.
    Test der Geschwindigkeit: Download mit 51, Upload mit 52 Mbit/s. Interessant, aber gerade mal die Hälfte der zugesagten 100 Mbit/s. Und der Upload höher als der Download?
    Was ist denn mit unserem Telefon, das sollte ja auch über Glasfaser angeschlossen werden?
    Die Leitung ist tot! Wir sind jetzt seit vier Tagen abgeklemmt.

    Ergebnis des Anrufs bei der „Hotline“: „Da können wir leider nichts machen. Sie haben einen eigenen Router, darauf können wir nicht zugreifen (wäre ja auch noch schöner!).
    Können Sie mir denn sagen, was ich an meinem Router einstellen muss? Nein, tut mir leid, das geht nicht. Am besten ist, Sie nehmen sich einen Techniker, der sich damit gut auskennt und Ihnen die Telefonie einrichtet. Wer den bezahlt? Sie selbst natürlich“.
    Als DG-Kunde wird man in die digitale Steinzeit katapultiert.
    Wenn ich geahnt hätte, was mich da erwartet, wäre ich bei meinem alten Kupferkabel von der Telekom geblieben.
    Finger weg von Deutsche Glasfaser, es sei denn man ist selbst Techniker, der sich damit gut auskennt!

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    • Das Problem kenne ich, weil ich meinen Router auch selbst einstellen musste. Bei einigen Mitarbeitern der Hotline war das Zauberwort „Kundenrouter“ anscheinend ein willkommener Anlass, alle Fragen abzuschmettern. Ich habe aber auch andere erlebt, die ehrlich bemüht waren mir weiterzuhelfen. Zu guter Letzt hat es dann ja auch geklappt.
      Für mich als Kunden zwar ärgerlich, aber dann doch auch verständlich. Es gibt nun mal eine Unzahl von Routern auf dem Markt, die alle auch noch individuell konfiguriert sind. Man kann es der Deutsche Glasfaser nicht gut zumuten, ihren technischen Support auf alle denkbaren Konfigurationen zu schulen, um die eigenen Router der Kunden einzurichten. Also entweder den Router gleich bei DG bestellen oder sonst bei Problemen Hilfe von einem Fachmann holen.

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